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Elwyn

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The Witcher

The Witcherüber dreihundert Jahre später...

Wir schreiben das Jahr 1601 und seit den Geschehnissen um 1270 herum hat sich die Welt verändert und wurde vollkommen zerrüttet.

Bekannte Personen wie Geralt von Riva, Yennefer von Vengerberg, Triss Merigold, Rittersporn und Cirilla sind längst auf die Seiten von Geschichten gebannt worden und existieren nicht mehr. Lediglich Gerüchte, Lieder und Geschichten erzählen von ihren Taten und niemand weiß mehr so genau, ob es wirklich stimmt, was dort geschrieben wurde - oder ob es sich nur um alberne Legenden handelt.
Auch die Hexerschulen von damals existieren nicht mehr, nicht einmal mehr die Loge der Zauberinnen existiert noch.

Die gesamte Welt hat sich verändert. Magiebegabte und Nichtmenschen werden zu Verfolgten und Gejagten. Neue Hexerschulen wurden gegründet und neue Hexer durchstreifen die Länder.

Durch den anhaltenden Krieg und die ständigen Auseinandersetzungen ist der Kontinent von Monstern und Bestien überrannt worden. Sie machen ganze Landstriche unsicher, manchmal wird auch ihre Existenz ausgenutzt, um Schlachten zum eigenen Vorteil zu wenden.

Nichts scheint mehr sicher zu sein.

Doch diese Welt braucht neue Protagonisten.
Helden. Flüchtlinge. Kämpfer. Magier.

Der Kontinent

Der Kontinentim Jahr 1601

Redanien: Das Rote Imperium

König Radovid VI., „der eiserne Richter“
Ein kalter, fanatischer Herrscher, der den Norden mit eiserner Faust regiert. Er ist überzeugt davon, dass die Welt in der Vergangenheit durch Magie und Nichtmenschen der Zerstörung nur knapp entgegehen konnte, und führt deshalb einen grausamen Kreuzzug zur „Reinigung“ des Kontinents.
Er regiert von Tretogor aus, das zu einer uneinnehmbaren Festung aus Stein und Galgen umgebaut wurde. Das Herzstück von Tretogor ist die Eiserne Zitadelle, wo Hinrichtungsurteile am laufenden Band unterzeichnet werden.

Besonders bekannt sind die redanischen Hexenjäger, eine Einheit, die gezielt nach Magiebegabten sucht und diese für weitere Befragungen nach Skellige bringen - oder sie kurzerhand auf öffentlichen Märkten und belebten Straßen hinrichten lassen.

Redanien hat Poviss, Kovir und Kaedwen vollkommen eingenommen und rot gefärbt. Auch Skellige steht unter redanischer Herrschaft, dient aber als Gefängnisinsel und zur Folter und Befragung der Kriegsgefangenen.

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Temerien: Die Bastion des Widerstands

Königin Senta, „die Bewahrerin“
Eine pragmatische, erfahrene Herrscherin, die gelernt hat, im Schatten des großen Krieges nicht nur zu überleben, sondern auch darin zu kämpfen. Sie hält die Grenze gegen Redanien mit letzter Kraft, finanziert heimlich den Untergrund und lässt die Flüchtlinge und Verfolgten über die südlichen Routen passieren, außerdem ist sie eng mit den Drachen-Hexern und Scoiat'ael verdrahtet.
Sie regiert von Wyzima aus. Die alte Hauptstadt wurde massiv aufgerüstet, und Senta regiert nicht aus einem pompösen Palast heraus, sondern aus der Bastion Vizima heraus, einer schwer bewachten Kommandozentrale, von der aus die Verteidigung der Grenzen und die Fluchtwege im Untergrund koordiniert werden.

Temerien hat sich nicht verändert, doch hält es die Redanier am Pontar zurück und bleibt über Mahakam eng mit Aedirn verknüpft.

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Aedirn: Das Land der Anderlinge

König Elirevain von den Silbernen Klippen und Ältesten-Rätin Vanaea
Hier herrscht kein traditioneller Monarch, sondern eine militärische und politische Doppelspitze aus Elfen und Zwergen. Elirevain ist bekannt für seinen wachsamen Verstand und schützt Aedirn mit aller Macht, außerdem schleust er Flüchtlinge und Verfolgte über Mahakam nach Temerien und unterstützt die Scoiat'ael.
Nach den verheerenden Kriegen wurden die Ruinen Vengerbergs von Elfen und Zwergen zu einer gewaltigen Bastion aus Stein und Magie wiederaufgebaut. In Dol Blathanna dient die Festung Silberwacht als militärisches Hauptquartier direkt an der Front.

Auch Aedirn hat sich nicht verändert, doch ist das Gebiet um den Pontar ein ständiges Kriegsgebiet, während aus dem Tal der Blumen zum militärischen Lager umfunktioniert wurde.

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Nilfgaard: Das gezeichnete Imperium

Kaiser Maurits aep Ceallach, „der gebeugte Stolz“
Ein von Demut (und strengem Zwang) gezeichneter Herrscher. Er hat die schweren Reparationen und den territorialen Rückzug geerbt. Seine Aufgabe ist es, ein hungerndes und innerlich zerrissenes Nilfgaard vor dem totalen Zusammenbruch zu überwachen, während die Krähen-Schule seine Grenzen argwöhnisch überwacht und auf einen Fehltritt wartet.
Sein Sitz ist in Gors Velen, das südliche Exil im tiefen Süden, nachdem die alte Kaiserstadt nach den Bürgerkriegen und Reparationslasten isoliert wurde. Er regiert aus dem stark befestigten Küstensitz heraus, um die Tributzahlungen an den Norden und die Versorgung seiner hungernden Bevölkerung direkt zu verwalten.

Nilfgaard wurde bis zur Alba zurückgedrängt. Von seinem schwarzen Stolz bleibt nicht mehr viel und die Grenzen in den Norden werden stark und stets überwacht.

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Serrikanien: Das gelobte Land

Königin Shahrzad, „die Sonnenkönigin“
Eine weise, charismatische Regentin, die Serrikanien durch Handel und Offenheit zu einer blühenden Oase gemacht hat. Sie gewährt jedem Zuflucht, der den Verfolgungen des Nordens entkommt, und stützt sich auf die hochangesehene Schule des Skorpions als spirituelle und physische Beschützer.
Ihr Sitz ist Zerrikanopolis, die goldene Oase. Eine atemberaubende, blühende Palaststadt inmitten der Wüste, geschützt von gewaltigen Mamormauern und üppigen, magisch bewässerten Gärten. Der Sonnentempel im Zentrum der Sttadt dient sowohl als Palast als auch als Zufluchtsort für Hilfesuchende aus aller Welt.

Serrikanien bleibt unverändert, doch hat den Ruf als intrigenlastiges und giftiges Land abgelegt und gilt seit jeher als Hoffnungsschimmer der Zukunft.

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Toussaint: Das verstummte Reich

Fürstin Anna-Henrietta IV., „die Stille“
Eine stolze, unnachgiebige Regentin, die gelernt hat, dass die zarte Schönheit ihres Landes nur durch eiserne Härte überleben kann. Sie hat Toussaint nach den traumatischen Kriegserfahrungen der Vergangenheit hermetisch von einer grausam gewordenen Welt abgeschottet. Zwar wahrt sie an der Oberfläche den Schein von höfischem Glanz und märchenhaftem Wein, doch nach innen stützt sie sich mit eiserner Entschlossenheit auf unüberwindbare Mauern und elitäre Soldaten, um ihr Fürstentum vor den Konflikten des Kontintents abzuschirmen.

Toussaint bleibt unverändert, hat sich jedoch massiv zurückgezogen und hohe, unüberwindbare Mauern errichtet, die sich niemandem grundlos öffnen.

Die Schulen

Die Schulenzerstört und wiederaufgebaut

Die Hexerschulen wie die Vergangenheit sie kannte, wurden zerstört und fielen dem Krieg und wütenden Mobs zum Opfer. Seit den Vorfällen organisierten sich die wenigen überlebenden Hexer neu und erbauten neue Schulen an neuen Orten mit neuen Aufgaben.

Weiterhin sind die Hexer rein männlich und bewahren ihre Traditionen mit Stolz.

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Schule des Drachen
Temerien

Großmeister Rurik von den Asch-Klippen
Die alte Festung La Valette wurde wiederaufgebaut und aufgerüstet. Sie liegt direkt an der umkämpften Front in den Norden und wirkt strategisch so platziert, dass die Hexer dort dem tyrannischen Redanien ins Gesicht lachen.

Die Drachen-Schule ist auf schwere Rüstungen, rohe Standhaftigkeit und verheerende Frontalangriffe ausgelegt. Sie meiden die Heimlichkeit und sind darauf trainiert, in offenen Gefechten und an der Seite von Rebellenverbänden als unnachgiebige Brecher zu agieren. Ihr Auftreten ist ungeschönt, sie haben außerdem gelernt, sich allen Bedingungen anzupassen. Die Robustheit ihres Körpers wird vor allem durch Quen und Aard unterstützt.

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Schule des Luchses
Aedirn

Meister Valen, „der Schattenlose“
Die verborgene Feste in Gwendeith liegt tief in den Bergen. Sie ist Gerüchten zufolge uneinnehmbar und tief in die Felsen des Gebirges geschlagen, um so zu einem direkten Teil der Umgebung zu werden. Außerdem dient sie als stumme Schutzmauer zu dem, was dahinter liegt.

Die Luchs-Schule ist der Inbegriff von tödlicher Agilität und Heimlichkeit. Sie operieren nicht selten als Assassinen und Spione, nutzen leichte Rüstungen, Gifte, ihre Schnelligkeit und dafür angepasste Schwerter, um in besetzten Gebieten unbemerkt zuzuschlagen. Die Hexer haben gelernt, schnelle Zeichen zu wirken, laut Gerüchten gibt es sogar Hexer, die nur mithilfe ihrer Stimme Zeichen wirken können.

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Schule der Krähe
Etolia

Kommandant Vane, „der Bissige“
Mit dem Rückzug der nilfgaardischen Armee wurde die Küstenstadt Baccalà zur Heimat der Hexer. Sie zogen die Mauern hoch und bauten auf dem Fundament der Stadt eine beeindruckende Festung mit mehreren Türmen, die sich an der Alba entlang reihen, um zwischen diesen zu patrouillieren und die Nilfgaarder im Blick zu behalten.

Die Krähen-Schule sind zynische und pragmatische Kundschafter und Aufklärer. Ihr Stil ist auf Ausdauer, Geländebeherrschung, Ausweichmanöver und das schnelle Ausschalten von Bestien und Zielen in unwegsamer Fluss- und Grenzlandschaft optimiert. Sie tragen dunkle, unauffällige, mittelschwere bis schwere Rüstungen und werden trotzdem nicht selten erst dann gesehen, wenn es bereits zu spät ist.

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Schule des Skorpions
Serrikanien

Großmeister Javad al-Zahir, „der Goldene“
Die Zitadelle von Zerrikanopolis liegt unweit der Stadt entfernt, stolz erhoben und beeindruckend mit hohen Mauern und gigantischen Toren. Da die Hexer in Serrikanien als Volkshelden verehrt werden, säumen Skorpion-Hexer nicht selten die Straßen von Zerrikanopolis.

Die Skorpion-Schule ist exotisch, fließend und hochpräzise. Sie kombinieren traditionelles Klingenhandwerk mit Wüsten-Alchemie und exquisiten Giften der giftigen Tiere ihres Landes. Als hochangesehene Beschützer des Volkes kämpfen sie mit einer Eleganz, die oft auch als Tanz beschrieben wird.

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Schule des Basilisken
Toussaint

Meister Corwin, „der Geduldige“
Die unzugänglichen Bergpässe rund um Beauclair in Toussaint wurden zur Heimat der Basilisken-Hexer, als diese in den Stein Tir Corvel schlugen. Von allen Hexerschulen gilt diese als absolut uneinnehmbar. Nur jene, die wissen, wo der Eingang liegt, können diesen auch finden. Alle Anderen müssen sich die Augen verbinden lassen, um die Schule betreten zu können.

Die Basilisken-Schule ist diszipliniert, defensiv und kompromisslos. Sie sind auf das Halten von Engpässen und auf den Kampf auf steinigem, felsigem Terrain und der präzisen Abewehr spezialisiert. So legen sie auch Wert auf eine mittelschwere Rüstung und setzen auf den meisterlichen Umgang mit den Zeichen, um schlechtes …

Valhallana — Community für Rollenspieler und Schreibende